“Barbie” und “Monster High” – Ankleidepuppen im Wandel der Generationen

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Als Mitte der 60er Jahre die Barbie®-Puppe in die Kinderzimmer in Deutschland einzog, standen die Mütter und Großmütter dieser neuen Ankleidepuppe von Mattel® teilweise skeptisch gegenüber. Manche Mütter waren von den neuen Puppen so begeistert, dass sie am liebsten selbst damit gespielt hätten und lebten ihren Spieltrieb damit aus, für die Barbie®-Puppen selbst Kleidung zu nähen und zu häkeln, während andere Mütter diese neuen Puppen schlichtweg unmöglich” fanden. Auf so manchem Wunschzettel wurde die oberste Position “Barbie® Puppe” rigoros – mit der Bemerkung “so eine vollbusige Puppe kommt mir nicht ins Haus” – gestrichen. Doch auch damals gab es schon Taschengeld, mit dessen Hilfe das Mädchen zumindest eine “nachgemachte” Barbie® erwerben konnte, die zwar längst nicht so schön wie die “echten” Barbie®-Puppe* von Mattel® war, aber dafür über diverse Perücken verfügte, die auf den dafür merkwürdig geformten Kopf gedrückt wurden.

Im Laufe der Zeit haben sich die Gesichtszüge der Barbie® diverse Male verändert. Ebenfalls haben Körper und Haare heute nichts mehr mit der Ur-Barbie® zu tun. Eines ist jedoch geblieben: Sie geht seit eh und je immer mit der neuesten Mode.

Neben ihrem Freund Ken und ihrer kleinen Schwester Skipper hat auch ihr Freundes- und Verwandtenkreis großen Zuwachs bekommen. Kein Wunder also, dass 2009 die Mädchen zwischen 3 und 10 Jahren im Durchschnitt 12 Puppen aus der Barbie®-Familie ihr Eigen nennen durften und ca. 90% der 3-10jährigen Mädchen mindestens eine Barbie®-Puppe hatten. Auch wenn die spielerische Beschäftigung mit den Puppen meistens darin besteht, die Puppen ständig umzukleiden*, ist bei den Rollenspielen auch heute noch oft zu hören: “Aus Spaß geht sie jetzt in die Schule” oder “Aus Spaß will sie jetzt aufräumen.” – Man muss wohl davon ausgehen, dass die Redewendung “aus Spaß” bereits in den Genen verankert ist.

Für noch mehr Spaß sorgen die Taschenbücher Puppenkleidung ohne Nähen* von Maura Andrade. Je nach Fingerfertigkeit und Hilfestellung durch einen Erwachsenen können damit auch die Kleinsten schon Puppenkleidung für ihre Barbie® selber machen. Sind erst einmal die Schnittmuster fertig, verwendet man am besten Stoffreste* die nicht fransen (z. B. Jersey). Auch aus einem alten T-Shirt kann so ohne Nähen beinahe kostenlos Kleidung für die Anziehpuppe gebastelt werden.

Umverpackungen, die im Haushalt anfallen, eignen sich zum Teil auch für Bastelarbeiten zwecks Barbie®-Ausstattung. So kann z. B. das Netz von Orangen oder Zwiebeln zur Hängematte mutieren und der runde Tetra-Pack-Verschluss zum Hut. Aus buntem Bonbon-Papier lässt sich leicht eine kleine Clutch falten und ein Schuhkarton kann zum Barbie-Puppen-Schrank umfunktioniert werden. Wer zum Selberbasteln partout keine Ambition hat, dem bietet Mattel® ein großes Sortiment an Barbie®-Zubehör* zum Selberkaufen.

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Als Mattel® im Sommer 2010 eine ganz andere Art von Ankleidepuppen auf den Markt brachte, fühlten sich so manche Mädchen ab 6 Jahren in die 60er Jahre zurückversetzt. Wieder gab es Mütter und Großmütter, die entsetzt den Puppenwunsch der kleinen Mädchen zur Kenntnis nahmen: “Wie kann man denn so eine Puppe schön finden – wünsch dir doch lieber eine Barbie®.”

Monster High™* ist mittlerweile seit einem halben Jahrzehnt nicht mehr aus den Mädchen-Kinderzimmern wegzudenken. So steht auch bei der Erstausstattung zur Einschulung bei den Mädchen ein Monster High™ Schulranzen-Set* mit Schultüte, Schulranzen, Sportbeutel und Federtasche ganz oben auf der Wunschliste, während sich – nach Meinung der Grundschüler - Barbie® Schulranzen* und Rucksäcke für Vorschule und Kindergarten hervorragend eignen.

Dennoch ist in den Kinderzimmern zu beobachten, dass Barbie® nichts gegen Monster High™ hat und Monster High™ nichts gegen Barbie®. Ganz im Gegenteil: sie spielen zusammen. – Wären doch die Menschen so tolerant wie die Ankleidepuppen von Mattel®*.

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