Bücher: neu, gebraucht oder eBook?

Während manche ihren neuen eBook-Reader nicht mehr missen möchten, wollen andere ein “echtes” gebundenes Buch oder Taschenbuch beim Lesen in der Hand halten.

Es scheint, als würde sich der Mensch nicht mehr durch männlich oder weiblich unterscheiden, sondern durch eBook-Leser und Buch-Leser. Unterscheiden sich nun beide auch im Leseverhalten?

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Die neuen eReader* können zum Teil über tausend E-Books* speichern, mehr als viertausend gibt es bereits zum kostenlosen Download für den Kindle. Hingegen hat kaum jemand 1000 gebundene Bücher* oder Taschenbücher* im Bücherregal stehen. Liest der eBook-Leser nun mehr? Wohl kaum. Er liest nur anders. Während man bei einem “normalen” Buch dem Autor und seinem Werk länger die Chance gibt, einen in den Bann zu ziehen, springt man mit dem E-Book-Reader* schneller zum nächsten Buch. Dieses wird bereits bei der alltäglichen Fahrt zum Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich. Der Buch-Leser hat meistens nur ein Buch oder eine Tageszeitung oder Zeitschrift bei sich, er kann sich lediglich zwischen dem Lesen und Nichtlesen entscheiden. Der eBook-Leser kann sich zwischen vielen eBooks und E-Zeitschriften* und dem Nichtlesen entscheiden. Der eBook-Leser wird somit von der Masse der geladenen Lesemöglichkeiten leicht abgelenkt, während der Buch-Leser sich auf sein eines Exemplar konzentriert. Der eBook-Leser liest mehr an und liest mehr quer – der Buchleser liest mehr durch. Aber im Endeffekt lesen beide gleich viel.


Dem Buch-Leser ist es wichtig, dass das Buch, welches er gekauft oder geschenkt bekommen hat, sein Eigentum ist. Er kann damit machen, was er will und kann es daher auch wieder verkaufen oder verschenken. Der eBook-Leser kauft bei einem eBook hingegen nur ein “Nutzungsrecht”. Er darf das eBook nicht weiter verkaufen oder verschenken. Diese Tatsache hat bereits viele Diskussionen im Internet ausgelöst und so mancher ist daher schon auf die Idee gekommen, seinen voll geladenen eReader meistbietend zu verkaufen. Ob dieses aus rechtlicher Sicht erlaubt ist, ist aber noch fraglich.

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Während die eBook-Leser ihren vorhandenen “echten” Bücherbestand ausrangieren und die noch gut erhaltenen Bücher verschenken oder verkaufen, freuen sich die Leseratten “echter” Bücher über den derzeit wachsenden Gebrauchtmarkt. Neben den aktuellen Bestsellern, die  – einmal gelesen und im TOP-Zustand – einen neuen Eigentümer finden wollen, gibt es viele antiquarische Bücher, die jahrzehntelang im verglasten Bücherschrank gehegt und gepflegt wurden und jetzt als gebrauchte Bücher verkauft und gekauft* werden.   Die Vorstellung, dass vielleicht irgendwann (in naher Zukunft?) keine Bücher mehr gedruckt werden, ist für viele befremdlich. Es ist nur eine Frage der Zeit, dann werden die erwachsen gewordenen Kinder nur noch vereinzelt sagen können, dass sie als Kleinkind noch  gebundene Bilderbücher* hatten, während andere Gleichaltrige sagen werden, dass sie aus ihren Kindertagen nur Bilderbücher als E-Book* kennen, die sie nicht ihr Eigen nennen durften. Noch gibt es auf booklooker.de* eine Riesenauswahl an gebrauchten, gut erhaltenen Kinder- und Jugendbüchern. Man muss nur danach stöbern*.

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Ein Gedanke zu „Bücher: neu, gebraucht oder eBook?

  1. Ich entscheide mich häufig für gebrauchte Bücher…Meistens sind diese (wenn nicht als E-Book kostenlos) billiger und man kann mit ihnen genauso viel Spaß haben wie mit neuen, teureren :)
    Trotzdem finde ich E-Books auch ganz gut, jedoch würde ich sowas wohl selten benutzen.

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