Deutsch lernen

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Es ist nicht zu fassen, wie oft ich nach der richtigen Schreibweise google, nur um einen Artikel von 300 bis 500 Worten aufs Papier (bzw. in WordPress) zu tippen. Da bin ich nun der Meinung, wenigstens einigermaßen in der Schule aufgepasst zu haben und dennoch hapert es dauernd an Rechtschreibung und Grammatik. Bis heute habe ich die Rechtschreibreform nicht begriffen. War nicht der ursprüngliche Reformgedanke auf das “ß” verzichten zu wollen, da es ausschließlich in der deutschen Sprache vorkommt? Dass das “daß” nun mit Doppel-s geschrieben wird, kann ich ja noch begreifen. Aber warum nun “Straße” nach wie vor ein “ß” enthält, begreife ich nicht. Nur weil es sich um ein Scharfes-S handelt und der Aussprache Genüge getan werden soll? Und wieso schreibt man dann Vase noch mit “V”. Was soll das “V” überhaupt? Für die Vorsilben “ver” und “vor” ist es ja bestens geeignet, aber ansonsten geht mir das “V” ziemlich auf die Nerven und es könnte mir auch auf die “Nerfen” gehen, von der Ausprache her würde es keinen Unterschied machen.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto komischer finde ich unsere deutsche Sprache, von der Rechtschreibung ganz zu schweigen. “Es regnet” – wer ist denn bitte schön “es”?  Und warum “sie fährt”, “wir fahren” und “ich fahre”, muss ich auch nicht wirklich begreifen. Heute ist es wohl nicht mehr nachvollziehbar, wer sich den Unsinn einst ausgedacht hat. Der Otto Normalverbraucher, den ich ohne Duden mit zwei Bindestrichen schreiben würde, hat unsere natürliche Sprache so bestimmt nicht entwickelt. Kein Wunder, dass die Sprachwissenschaft eine Wissenschaft für sich ist.

Andererseits könnte ich meinen Unmut über unsere deutsche Sprache gar nicht äußern, wenn mir die Worte fehlen würden. Dann würde hier jetzt nur stehen: “Deutsche Sprache – doofe Sprache” und “Sonne” (die macht mich gerade blind, da sie sich auf meinem Bildschirm spiegelt). Genau genommen wäre es aber inhaltlich das Gleiche, bloß ohne Blabla. So muss man eigentlich – auch ohne die Sprachwissenschaften studiert zu haben – begreifen, dass die Sprachen in ihrer heutigen Form nur Zeitfüller sind. Sinn machen, müssen sie nicht. Auch sind sie nicht, entgegen aller Behauptungen, Mittel der Kommunikation. Ganz im Gegenteil: Je komplizierter die Sprache ist, desto eher kommt es zu Missverständnissen. Die einzige Zeit, in der sich der Mensch eindeutig ausdrückt, ist im Alter von fast zwei Jahren, wenn er in Zweiwortsätzen spricht.

Nur leben wir in einer Gesellschaft, in der der sprachliche Ausdruck (neben der Beherrschung der Grundrechenarten) das A und O ist. Und Rechtschreibung und Grammatik gehören (leider!) dazu. Ob man diesbezüglich etwas Nachhilfe benötigt, lässt sich schnell mit dem kostenlosen Deutschtest bei SPIEGEL ONLINE feststellen. Wer den fehlerfrei übersteht: Hut ab.

Als weltweit tätiges Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland fördert das Goethe-Institut die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt somit die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Um Deutsch zu lernen, muss man heute also keine Orte mehr aufsuchen, sondern kann bequem von zuhause aus (oder auch: “von zu Hause aus”) per Fernunterricht am kostenpflichtigen Deutschkurs* teilnehmen.

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