Haushalt

Früher wurden Tipps für den Haushalt von Generation zu Generation überliefert. Diese “Überlieferungen” sind heute en masse im Internet zu finden. Folglich kommt es heute häufig vor, dass die eigenen Kinder einem erzählen, welches Haushaltsproblem man “wie” lösen kann. So habe auch ich mittlerweile begriffen, dass man Rosen wieder “frisch” bekommt, wenn man sie über Nacht in die mit kaltem Wasser gefüllte Badewanne taucht. Noch besser: Man legt sie gleich nach dem Kauf zwölf Stunden in kaltes Wasser – unglaublich, wie selbst die bereits reduzierten Rosen aus dem Discounter danach aufblühen. Eigentlich logisch, wenn man bedenkt, dass manche Pflanzen gern abgeduscht werden und man sich selbst mit Feuchtigkeitscreme beglückt, um der Haut Feuchtigkeit zu spenden. Da hätte ich ja eigentlich auch selbst drauf kommen können bevor mir meine Tochter diesen im Netz gefundenen Trick verrät. Nun denn, frau lernt nie aus. Da scheinen mir die Beutelchen, die beim Blumenkauf als “wichtige Zutat” für das Blumenwasser deklariert werden, doch völlig absurd.

In Sachen “Reinigung des Haushalts” wird man sowieso dauernd nur veräppelt. Am besten finde ich die Werbungen mit den diversen Geschirrspültabs. Wer die Werbung wohl macht? Offensichtlich keiner, der weiß, dass ein Geschirrspüler das Geschirr mit Wasser bespritzt. Wenn ein Geschirrspüler so vollgestopft wird, dass das Wasser das Geschirr gar nicht erreichen kann, nützen auch die vermeintlich besten Tabs nichts. Dafür kleben die Reste dann nach dem Trockenvorgang besonders gut am halbsauberen Geschirr. Erfahrungsgemäß neigt jedoch die Männerwelt dazu, eher der Werbung zu glauben.

Das Gleiche gilt für die angeblich “kalkfressenden” Badreiniger. Nur weil sie besser riechen als ganz normaler Essig, sind sie noch lange nicht besser. Mit “Badreiniger” habe ich die regelmäßige Verkaltung hinter dem Wasserhahn am Waschbecken noch nie weg bekommen. Da hilft nur Essig auf Kückenkrepp, drumherum wickeln und ein paar Stunden wirken lassen.

Kaffeeflecken auf Tischdecken sind auch so ein Thema für sich. Aber dafür habe ich seit Jahrzehnten die Lösung: keine Tischdecken.

Dass sich das Gebrösel, welches auf unerklärliche Weise in den Küchenschubladen landet, gut mit einer über das Staubsaugerrohr gestülpten Socke ansaugen lässt, musste ich mir erst von meinem Sohn erklären lassen, nachdem ich jahrzehntelang regelmäßig die Schubladen aus- und eingeräumt habe. Nur dumm, wenn frau die Socke nicht festhält.

Aber so ein paar Tipps habe ich auch auf Lager:

Silikonfugen: Reinigen und schwarzen Schimmel/Silikonpilz entfernen
  • Häufig wird behauptet, dass Silikonpilz bzw. schwarzer Schimmel sich nicht aus den Silikonfugen an der Badewanne oder in der Dusche entfernen lässt. Ebenso häufig wird spezieller Pilzentferner für die Fugen im Badezimmer empfohlen, der meistens nur in den Baumärkten erhältlich und zudem verhältnismäßig teuer ist. Dabei lässt sich schwarzer Schimmel aus den Silikonfugen sehr einfach entfernen, was auch Vermieter interessieren könnte, die der Meinung sind, es würde nur eine Erneuerung der Fugen infrage kommen.
Geschirrspüler: Defekt oder verliert er nur Wasser?
  • Wenn der Geschirrspüler Wasser verliert und man nicht weiß, wo die Wasserlache vor und unter dem Geschirrspüler herkommt, muss es nicht zwingend an der Türdichtung oder am Zulauf- oder Ablaufschlauch liegen. Viele Geschirrspüler haben ein genormtes Verschleißteil im Geschirrspüler-Innenraum, welches man nachkaufen kann.

Nikotin: Übler Geruch in Wohnung und Büro

  • Gerade bei der Anmietung einer Wohnung will der neue Mieter nicht den Nikotingeruch des Vormieters riechen. Nach der Grundreinigung und dem Streichen der Wände wird häufig immer noch abgestandener Nikotingeruch wahrgenommen. Wurde bei der Reinigung vielleicht etwas übersehen?

Küchenfett von den Schränken entfernen

  • Leider bildet sich durch das Braten und Kochen auf und unter den Küchenschränken ein Fettfilm. Gerade auf und unter den Oberschränken  sammelt sich mit der Zeit so einiges an. Wer noch nie unter die Oberschränke geguckt hat und täglich kocht, sei an dieser Stelle vorgewarnt: Vorsicht Tropfsteinhöhle. – Aber auch der Schmutz lässt sich leicht entfernen.
Weitere Artikel zum Thema “Haushalt”:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Bitte ergänze das CAPTCHA. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>