Puppenkleidung selber nähen

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Als die BABY born®* (Größe: 43 cm) im Jahr 1991  langsam die Kinderzimmer eroberte, liebäugelte so manches kleine Mädchen mit dieser neuen Babypuppe, auch wenn dieser Wunsch unerfüllt blieb. Heute gehören die Puppen der Zapf Creation zum Spielzeug-Standard wie LEGO* und PLAYMOBIL*. Mittlerweile hat die BABY born® mit ihrer Größe von 43 cm diverse Geschwisterpuppen bekommen und Zapf Creation hat sein Puppenangebot insgesamt weiter ausgebaut.

Neben der kleinen my little BABY born®* (32 cm) gibt es für die kleine Puppenmutter die ebenso entzückende my first Baby Annabell®* (36 cm) und die Baby Annabell®* (46 cm), die fast wie ein echtes Baby wirkt. Hinzukommen die ebenfalls beliebten “Chou Chou” (36 cm*, 42 cm* und 48 cm*) sowie die großen Puppen Sally* und Sam* (63 cm).  

Während die großen Puppen Sally und Sam auch die zu klein gewordene Kinderkleidung tragen können, benötigen fast alle anderen Puppen extra angefertigte Puppenkleidung. Zwar hat  Zapf Creation auch ein großes Sortiment an passender Puppenkleidung*, aber selber nähen und stricken macht nicht nur Spaß, sondern schont auch noch den Geldbeutel. Nicht nur Stoffreste und Wollreste kann die Hobbyschneiderin für individuelle Puppenkleider, Puppenhosen, -Mäntel, -Pullover, -Jacken, -Mützen und Puppenschuhe verwenden, oft lässt sich auch zu klein gewordene Kinderkleidung umarbeiten. Bevor man diese für kleines Geld auf dem Flohmarkt verkauft, ist das Umfunktionieren in Puppenkleidung sicher sinnvoll. So können z. B. schnell und einfach neue Puppenkleider aus kleinen Kinder-T-Shirts genäht bzw. gebastelt werden. Auch die schon lange zu klein gewordene Babykleidung für Neugeborene (Gr. 46 z. B. für Baby Annabell®*), kann die kleine Puppenmutter gut für ihre Püppi gebrauchen. Mit Ripsband, Spitze und Knöpfen (im Sale auf stoffe.de*) verziert, kann so ein bezauberndes Outfits für die Puppe entstehen.

Überhaupt kann man bei der Herstellung von Puppenkleidung und -Accessoires gut improvisieren. Eine einzelne Kindersocke (die zweite hat die Waschmaschine “gefressen”) eignet sich hervorragend als Puppenmütze. Das Fußteil wird einfach entsprechend abgeschnitten, nach innen gestülpt und per Hand vernäht. Eine einzelne Damen- oder Herrensocke wird, ebenfalls um das Fußteil gekürzt, zum Puppen-Strickrock. Ein Stofftaschentuch wird zum Stirnband oder Halstuch und selbst der schon seit Jahren im Schrank liegende “wunderschöne” gehäkelte Topflappen von der Großtante findet, etwas abgewandelt, noch Verwendung als Puppendecke oder -Kissen, denn schließlich muss die Püppi ja auch mal schlafen. Auch aus handelsüblichen Putzlappen lässt sich so einiges für Puppen zaubern.

Wer selbst keine Stoffreste hat, findet vielleicht im Sale auf stoffe.de* noch reduzierte Stoffpakete – eine ganze Bastelkiste voll mit verschiedenen Stoffresten in unterschiedlichen Größen.

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Doch häufig benötigt man doch ein passendes Schnittmuster. Bei bereits vorhandener Puppenkleidung lässt sich durch geschicktes Drehen und Wenden das eine oder andere einfache Schnittmuster leicht selbst herstellen. Nur welches Kind kann schon damit leben, wenn die Mutter oder Oma die Püppi zum Maßnehmen ständig an sich reißt? Mit Reaktionen, wie “kauf Dir doch selber eine*”, ist daher zu rechnen.

Folglich sind Schnittmuster unverzichtbar, egal, ob die Puppenkleidung selbst geschneidert, selbst gestrickt oder gehäkelt wird. Verzichtet man bei seiner freizeitlichen Handarbeit auf das Rundstricken, kann an den Schnittmustern, die eigentlich als Nähvorlagen gedacht sind, auch beim Stricken oder Häkeln maßgenommen werden. Und wer nicht lange nach Schnittmustern suchen will, findet im Folgenden die besten, die ich finden konnte:

  • In der gebundenen Ausgabe “Puppenkleider einfach nähen*” von Silvia Braun sind diverse Schnittmuster für die Puppengrößen 32, 36/38, 43, 48 und 50 cm zu finden. Außerdem enthält das Buch von Silvia Braun eine Größentabelle mit den Maßen der heute gängigen Puppen. Somit muss die Mutti oder Omi nur einmal die Püppi zum Maßnehmen entwenden und das Kind kann sich dann am Geburtstag, zu Ostern, zum Nikolaus oder zu Weihnachten über das “heimlich” genähte neue Outfit für die Lieblingspuppe freuen. Andererseits ist es für das Kind aber auch interessant beim Nähen zuzusehen und vielleicht selbst einmal den Umgang mit der Nähmaschine (oder der Häkelnadel) zu versuchen.
  • Das “Schnittmuster Burda 7753 Puppenkleid*” ist für die Puppengrößen 30-35 cm und 40-45 cm. Allerdings ist hier der Schwierigkeitsgrad “mittel”, Näherfahrung sollte daher bereits vorhanden sein.

Für die Weichpuppen von HABA®*, die von Kleinkindern und Kindern auch gern als Teddy-Ersatz zum Einschlafen genommen werden, konnte ich bislang keine speziellen Schnittmuster bzw. Bücher mit Nähanleitungen finden. HABA® hat ein sehr großes Puppenangebot*, daher ist es wichtig, die vorhandene Stoffpuppe genau auszumessen. Hier ein paar Beispiele der Puppengrößen von HABA®:

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Annie (34 cm), Charlotte (38 cm), Clara (34 cm), Elise (30 cm), Felicitas (30 cm), Lilli (30 cm) und Anziehpuppe Lilli (50 cm), Lotta (38 cm), Mali (30 cm), Matze (30 cm), Mette (30 cm), Michel (30 cm), Nele (30 cm), Rubina (30 cm), Steven (38 cm), Victoria (30 cm).

Da die Kinder den HABA®-Puppen* meistens keinen neuen Namen geben, sondern den von HABA® vorgegebenen Puppennamen übernehmen, klappt das Selbernähen so vielleicht auch ohne Ausmessen der Puppe. Alternativ gibt es bei Amazon aber auch Kleidersets für HABA-Puppen*.

Schnittmuster für Barbie®-Puppen gibt es natürlich auch. Mit leichten Abwandlungen passen sie auch den Anziehpuppen von Monster High™.

Viel Spaß beim Nähen, Häkeln oder Stricken von niedlicher Puppenkleidung!

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