Bücher

Kostenlose E-Books: eine Auswahl für Kindle, -Paperwhite (3G) und -Voyage

Hat man sich einen neuen Kindle Paperwhite*, Kindle Paperwhite 3G oder Kindle Voyage gekauft, ist man nach dem Auspacken und dem Einrichten des neuen eReaders erst einmal damit beschäftigt, welche eBooks  man denn nun downloaden will. Meistens fällt die Wahl dabei auf die aktuellen Bestseller* aus dem Kindle-Shop. Es gibt mittlerweile aber auch sehr viele kostenlose eBooks* im Kindle-Shop, die man beim Stöbern finden und gratis downloaden kann. Sogar ohne Kindle ist der Gratis-Download auf das Smartphone möglich, sofern man die kostenlose “Kindle Lese-App” heruntergeladen hat.

Im Kindle-Shop von Amazon stehen weit mehr als viertausend lizenzfreie kostenlose E-Books* zum Download bereit. Eine große Auswahl an Klassikern, z. B. aus den Genres Krimis und Thriller*, Belletristik*, Biografien und Erinnerungen* und Kinder- und Jugendbücher*, steht dort kostenlos zur Verfügung. Hier weiterlesen Kostenlose E-Books: eine Auswahl für Kindle, -Paperwhite (3G) und -Voyage

eBooks mit dem Smartphone lesen

Bevor das alte funktionsfähige Smartphone in der Schublade versauert, kann man es auch ohne SIM-Karte zum eReader umfunktionieren. Über WLAN kommt man bequem ins Internet und kann dort im Google Play Store ganz einfach die kostenlose Kindle App herunterladen. Die Anmeldung erfolgt dabei über das Amazon Konto*. Ist die Kindle App auf dem Smartphone installiert, lassen sich die gewünschten eBooks über WLAN auf das Smartphone laden, die dann auch offline gelesen werden können. Hier weiterlesen eBooks mit dem Smartphone lesen

Früher war alles besser: Arztbesuch und Einbauküche

“Ach, was bist du groß geworden” und “Früher war alles besser” sind die Redewendungen, die sich jede junge Generation von den älteren Leuten anhören muss. Und jeder nimmt sich in jungen Jahren vor, diese beiden Sätze nie zu äußern. Doch irgendwann kommt dann doch der Tag, an dem man sich selbst sagen hört,  “Bist Du schon wieder gewachsen?”, gefolgt von “Was macht die Schule?”. Diese Sätze rutschen einfach so aus dem Mund raus, ohne vorher das Kontrollorgan “Gehirn” zu passieren. Und man weiß genau, wenn man diese Sätze äußert ist es soweit: Man wird alt. Hier weiterlesen Früher war alles besser: Arztbesuch und Einbauküche

Buchtipps 2015 – Die etwas andere Buchempfehlung

“Hast du das schon gelesen?”, hält Rita mir mal wieder einen 700 Seiten schweren Schmöker unter die Nase. “Das hier ist der 3. Band. Band 1 bis 3 kann ich dir leihen. Ich bin jetzt beim vierten.” 

Dabei müsste sie doch mittlerweile begriffen haben, dass ich nicht zu den Viellesern und Schnelllesern gehöre. Während andere mal eben an einem Wochenende oder gar an einem Tag, einen dicken Wälzer von über 500 Seiten lesen, freue ich mich schon, wenn ich 30 Seiten im Stück schaffe.

Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit beträgt 250 Wörter pro Minute, das entspricht ca. einer Buchseite. Eine Seite in einer Minute – habe ich ausprobiert – schaffe ich. Okay, dann ist meine Lesegeschwindigkeit also durchschnittlich. Aber trotzdem lese ich in einer halben Stunde keine 30 Seiten. Da kann das Buch noch so spannend sein.

Zuhause vertritt meine Katze die Auffassung, sie müsse mich regelmäßig eminent darauf hinweisen, dass es für mich sinnvoller ist, sie anzustarren, statt dieses komische Ding, welches zwar nach Pappkarton riecht, zum Reinsetzen aber offensichtlich ungeeignet ist. Versperrt meine Katze mir ausnahmsweise mal nicht die Sicht, klingelt das Telefon oder das Smartphone signalisiert einen neuen Whatsapp-Empfang. Kurzum, zuhause “quatscht” mir irgendwer oder irgendwas ständig ins Buch.

buecher.de - Schnell - Günstig - Portofrei

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Während der 25minütigen Bahnfahrt in Richtung Arbeitsplatz klappt es mit dem Lesen auch nicht so wirklich. Es fahren ja auch andere Leute mit. Die Mitfahrer muss ich zwar nicht angucken, denn dafür habe ich ja ein gutes Buch im Handgepäck, aber die Leute reden. Manche mit ihrem Handy und manche mit anderen Personen. Vielleicht sollte ich mal mit Hilfe von Ohrstöpseln versuchen, die ablenkenden Nebengeräusche verstummen zu lassen, zumal meine Neugier mich oft zum Mithören animiert. Nicht nur einmal hat mich mein stilles Zuhören das rechtzeitige Aussteigen vergessen lassen.

An dem Strand oder am Pool, auf der von mir so geliebten Sonnenliege, hat das genussvolle Lesen der mitgebrachten Urlaubslektüre auch nichts mit Genuss zu tun, wenn sämtliche benachbarten Liegen von Weibern (ich nenne meine Artgenossinnen nur ungern so) belegt sind, die aus ihrer Strandtasche eine ganze Bibliothek zaubern. Prompt fühle ich mich minderbemittelt – minderbemittelt im Lesen.

Dennoch lese ich gern, aber eben nicht so schnell. Andere Frauen stellen zur Deko mittlerweile ihre schönsten Schuhe ins Bücherregal im Wohnzimmer – bei mir stehen dort nach wie vor Bücher – gelesene und ungelesene: Meine kleine Bibliothek.

Elke Heidenreich (für mich seit jeher die Beste aller Literaturkritiker/innnen) gibt einem Buch 60 Seiten lang eine Chance, bevor sie es als “nicht lesenswert” auf ihren “Nein”-Stapel legt. Sie gehört aber zu den Schnellesern. Daher fällt sie in den Literatursendungen den anderen Kritikern auch ständig ins Wort: Das gesprochene Wort dauert ihr einfach zu lange, wie unschwer in ihrem Gespräch mit Marcel Reich-Ranicki* zu hören ist. Hier geht es zu dem Hörbuch-Ausschnitt auf Youtube:

Bei mir hat ein Buch genau 3 Seiten lang die Chance mich zu packen. Packt es mich nicht, landet es je nach Erhaltungszustand entweder zum Weiterverkauf bei booklooker* oder auf dem Flohmarkt. Vor dem Kauf eines Buches suche ich nach Kundenrezensionen im Internet. Bei Amazon werde ich meistens fündig. Erfahrungsgemäß geben mir aber auch die besten Rezensionen und die kurzen Inhaltsangaben auf dem rückwärtigen Buchdeckel oder im Klappentext keine Garantie dafür, dass ich das Buch auch tatsächlich mag. Also kaufe ich Bücher grundsätzlich nur gebraucht* oder als “Mängelexemplare” (Mängelexemplare* portofrei bei www.buecher.de*), denn um womöglich nur drei Seiten zu lesen, sind mir neue Bücher schlichtweg zu teuer.

booklooker.de - Der Flohmarkt für Bücher

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Der Vielleser bzw. Schnellleser müsste wohl ständig aus Platzgründen umziehen, würde er alle Bücher behalten wollen. Viele verkaufen daher ihre Bücher, die oft sogar neuwertig sind, über booklooker*. Schnäppchenjägerinnen (wie ich) finden bei booklooker* aktuelle gebrauchte Bücher, die in den Buchhandlungen üblicherweise im Eingangsbereich auf dem Büchertisch “Neu eingetroffen” liegen. Aber auch ältere Bücher, die seit Jahren bzw. Jahrzehnten immer wieder neu aufgelegt werden, sind dort sehr preisgünstig zu bekommen.

“Darf ich mal fragen, was sie da lesen?”, quatscht mir die sonnengebräunte Schöne auf der dritten Liege von links ins Buch. “Der Idiot von Dostojewskij”, erwidere ich barsch. “Ach, das neue Buch* steht auch schon auf meiner Wunschliste.”, säuselt sie kontaktfreudig. “Auch die in Leinen gebundene Ausgabe von 1957?”, schmunzle ich amüsiert.

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Weitere Artikel:

Hilfe, mein Kind liest nicht!

Da hat man nun seinem Kind von klein auf allabendlich eine Gutenachtgeschichte vorgelesen, voller Zuversicht – so ganz nebenbei – bei dem Kind  das Interesse am Lesen zu wecken. Doch spätestens, wenn der Zweitklässler den Kühlschrank aufreißt und der Mutter das Tetra Pak mit der Frage “Ist das Saft?” unter die Nase hält, kann die Mutter gewiss sein: Es gibt zwei Sorten von Kindern – die lesenden und die nichtlesenden. Komischerweise gehören die lesenden Kinder grundsätzlich nicht zu den eigenen Nachfahren.

Nun wäre das ja kein Drama, wenn nicht bewiesen wäre, dass Kinder, die viel lesen weitaus weniger Probleme mit der Rechtschreibung haben. Auch in Ausdruck und Grammatik sind die Vielleser im Vorteil. Wenn das Kind doch wenigstens Comics lesen würde, aber selbst da wird nur der Beilagen-Spielspaß als Must-have gesehen und das Heft landet ungelesen in der Ecke. Da fragt man sich nun, was man falsch gemacht hat. Vielleicht hätte man “Bücher” von klein auf verbieten sollen, um dadurch die Neugier und das Interesse zu wecken. Vielleicht sind es auch irgendwelche Gene – es gab da mal einen Großonkel, der hat auch nie gelesen. – Kurzum, hinter das Warum und Weshalb wird man wohl nie kommen und ändern kann man es wohl auch nicht.

Oder doch? Hier weiterlesen Hilfe, mein Kind liest nicht!