Gedichte

Gedicht: “Der Hampelmann” oder “Kindliche Fürsorge”

Hängt an der Wand ein Hampelmann,
der nicht mehr so recht hampeln kann.

„Er ist schon etwas altersschwach“,
die Mutter spricht, „Nun gib schön acht,

wir brauchen Nadel hier und Faden,
um zu beheben diesen Schaden.

Schneide ab ganz kleine Fädchen,
so machen es die klugen Mädchen.“

Das Kind jedoch am Garne zieht,
verdutzt die Mutter dieses sieht:

„Schau dir den Hampelmann* doch an,
den Faden* – kurz – er brauchen kann!“

Darauf das Kind ganz leise spricht:
„Den brauch’ ich – lang – für Omas Gicht.“

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